Die lösungsorientierte Traumatherapie
Trauma verstehen
Mit dem Begriff Trauma verbinden viele Menschen schwere, einschneidende Erlebnisse. Und doch macht jeder Mensch im Laufe seines Lebens Erfahrungen, die ihn überfordern können.
Manche davon liegen sehr früh in unserer Kindheit – so früh, dass wir uns später nicht bewusst daran erinnern. Was aus heutiger Sicht vielleicht „nicht so schlimm“ erscheint, konnte sich für das Kind damals existenziell bedrohlich anfühlen, etwa wenn es sich allein, hilflos oder nicht gehört erlebt hat.
Die Weisheit des Körpers
Unser Körper besitzt die wunderbare Fähigkeit, viele belastende Erfahrungen selbst zu verarbeiten. Manchmal jedoch ist eine Situation so überwältigend, dass sie nicht vollständig integriert werden kann.
Dann werden diese Erfahrungen in tieferen, nichtsprachlichen Bereichen gespeichert – als eine Art Schutz, der es uns ermöglicht, weiterzugehen und den Alltag zu bewältigen.
Wenn Vergangenes im Heute spürbar wird
Auch wenn diese Erfahrungen nicht bewusst präsent sind, wirken sie oft im Hintergrund weiter. Bestimmte Reize – sogenannte Trigger – können sie plötzlich aktivieren.
Das zeigt sich häufig über den Körper, zum Beispiel durch Herzklopfen, Unruhe, Zittern, Enge oder Angstgefühle. Diese Reaktionen können irritierend sein, haben jedoch immer einen inneren Zusammenhang.
Sanfte Wege der Verarbeitung
Die lösungsorientierte Trauma-Arbeit bietet einen behutsamen Zugang, um solche Zusammenhänge zu lösen.
Im geschützten Rahmen arbeiten wir mit verschiedenen Methoden wie Imagination, achtsamer Körperwahrnehmung oder sanften Klopftechniken. Dabei geht es nicht darum, etwas zu „erzwingen“, sondern darum, Schritt für Schritt neue Erfahrungen von Sicherheit zu ermöglichen.
Ihre innere Stärke im Mittelpunkt
Ein wichtiger Teil dieser Arbeit ist es, Ihre eigene Selbstwirksamkeit zu stärken. Sie lernen, Ihren Körper besser zu verstehen und sich selbst zu regulieren.
So kann mit der Zeit mehr innere Stabilität entstehen – in einem Tempo, das sich für Sie stimmig anfühlt.
Heilung ohne erneutes Durchleben
Ein besonders wichtiger Aspekt ist:
Sie müssen das belastende Erlebnis nicht noch einmal durchleben, um es zu verarbeiten.
Stattdessen geht es darum, neue, unterstützende innere Erfahrungen zu entwickeln – damit sich das, was einmal zu viel war, nach und nach lösen darf.
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